Flicker Son Palou

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Serra d´Alfabia (Alfabia-Gebirge)

Dauer: 5 Std.
Schwierigkeitsgrad: Hoch
Empfehlung: GPS verwenden

Wir starten am Hotel Son Palou und wandern ca. 2 km in Richtung Bunyola, wobei wir eine links von uns liegende Finca namens Son Perot passieren. Im Anschluss an diese Finca wandern wir auf dieser Straße noch ca. 200 Meter weiter.

Wenn die Straße eine 90-Grad-Biegung nach links macht, beginnt auf der rechten Seite ein kleiner Pfad, den wir nehmen werden (seit dem Start sind 20 Minuten vergangen) A.

Die Steigung verläuft durch einen sehr dicht bewachsenen Eichenwald. Wir bleiben auf diesem Weg und überspringen eine Trockenmauer (marge) (13 Minuten ab A) (B) die halb verfallen ist. Wir bleiben auf dem gleichen Weg. Nach kurzer Zeit kreuzt ein breiterer Weg; diesen ignorieren wir und wandern weiter geradeaus.

Der Weg führt durch einen Eichenwald und einheimisches Gebüsch. Der Aufstieg ist nicht schwierig, jedoch etwas ermüdend. Nach ca. 10 Minuten seit der Wegkreuzung scheint der Pfad, auf dem wir uns befinden, an einer Art Esplanade zu enden. Wenn wir aufmerksam hinsehen, stellen wir fest, dass der Pfad weiter geradeaus führen kann, entweder einen Hang hinunter oder nach rechts, wo er in einen befahrbaren Weg übergeht. Wir nehmen diesen Weg. Der Aufstieg ist anstrengender. Während wir an Höhe gewinnen, wechselt der Waldbestand von Eichen zu Pinien. Die Blicke in das Tal werden immer eindrucksvoller und bieten uns Panoramabilder von der Gemeinde Bunyola und den rund um das Tal von Orient liegenden Bergen.

Wir wandern 15-20 Minuten lang, je nach Wanderrhythmus, auf diesem Weg.

Es ist besondere Aufmerksamkeit geboten, denn es kommt eine Stelle, an welcher der Weg flacher wird, hier befindet sich rechts ein kleiner Pfad, den wir nehmen müssen. Dieser Pfad ist kaum gekennzeichnet, aber wenn wir einmal darauf sind, können wir uns nicht verlaufen. Es ist ein schwerer Aufstieg mit abwechselnd starken Steigungen und flachen Abschnitten zum Ausruhen. Die Aussicht ist spektakulär, man kann bis nach Palma und Campos blicken.

Je höher wir kommen, desto mehr nähern wir uns den Fernsehantennen. Am Ende des Pfades wandern wir weiter über die Felsen, wobei unser Bezugspunkt die Antennenanlage ist. Wenn wir an eine Ebene gelangen, von wo aus man schon die Antennen erkennt, sehen wir auf der rechten Seite einen ziemlich breiten Weg, auf dem Allrad-Fahrzeuge fahren können. Wir nehmen diesen Weg und ignorieren ein Verbotsschild, das uns den Weg abschneidet. Wir bleiben auf diesem Weg, der sich in einen Pfad verwandelt, bis er das Gebirge kreuzt. Jetzt befinden wir uns im Gebiet von Sóller. Hier hat man eine spektakuläre Sicht auf den Hafen von Sóller und einen Teil der Nordwestküste von Mallorca. Wir folgen dem Pfad bis zum Gipfel des Puig de la Sierra de Alfabia (der durch einen Metallpfosten gekennzeichnet ist). In der Nähe dieser Stelle kommen wir wieder in das Gebiet von Orient. Ab hier und ungefähr 20 Minuten lang befinden wir uns auf dem schwierigsten Teil des Weges, denn der Pfad ist von nicht gekennzeichneten Streckenabschnitten unterbrochen. Meine Empfehlung lautet, immer den höchstgelegenen Weg zu nehmen. Während wir uns in Richtung Penyal de s'Anyell (1053 m) bewegen, müssen wir auf der linken Seite eine Art Ebene auftauchen sehen (Pla des Jous). Wir müssen auf diese Ebene zugehen, denn an ihrem Ende befindet sich auf der linken Seite der Pass, der zum Abstieg in Richtung Orient führt. Diese Ebene ist unverwechselbar, denn sie verfügt über eine Art natürlichen Teich (der möglicherweise im Sommer ausgetrocknet ist) und ein sehr rudimentäres, verfallenes Gebäude. Von diesem sind noch die Seitenwände erhalten (nur auf halber Höhe). In der Nähe dieses Gebäudes kann man rechts den Pass erkennen (Paso Coll de Jous). Wenn wir einmal auf dem Pfad bergab sind, können wir uns nicht mehr verlaufen.

Vielleicht treffen wir auf einige andere Pfade, doch wir bleiben auf unserem Weg, der leicht nach rechts abfällt.

Während unseres Abstieges stoßen wir auf zwei Jagdhütten. Die erste ist eine gut erhaltene Holzhütte. An dieser Stelle scheint sich der Weg zu teilen, doch wir bleiben immer auf dem Weg, der nach rechts bergab führt.

Wir wandern weiter bergab bis zu dem Eichenwald, der später in einen Olivenhain übergeht. Wir beenden den Abstieg und können schon die Finca Son Palou erkennen. Auf diesem letzten Stück treffen wir auf mehrere Metallschranken, die wir so hinterlassen, wie wir sie vorfinden.

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